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Über Lupen (Messtechnik)

Messlupen tragen ein Strichgitter oder eine Skala im Sehfeld und verbinden so das Vergrößern mit dem optischen Ausmessen kleiner Längen. Das Objekt erscheint vergrößert direkt über der eingespiegelten Teilung, wodurch sich Abstände, Spaltmaße und Detailgrößen ohne Antasten ablesen lassen. Damit gehören sie zur berührungslosen Längenmesstechnik im Kleinstbereich.

Typische Aufgaben sind das Vermessen von Bohrungen, Rissen, Kanten und Druckdetails sowie das Prüfen kleiner Toleranzen, für die ein Messschieber zu grob oder zu sperrig wäre. Anders als Handlupen, die nur vergrößern, und Fadenzähler mit fester Standbrennweite, stellt die Messlupe die Schärfe häufig über einen verstellbaren Tubus auf die Skalenebene scharf. Achtet auf Vergrößerung, Skalenlänge und Teilung passend zur geforderten Ablesegenauigkeit.