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Über Form- & Lagemesstechnik

Form- und Lagemesstechnik umfasst die Messmittel, mit denen sich Form, Lage und Maßabweichungen von Werkstücken prüfen lassen – etwa Rundlauf, Ebenheit, Parallelität und Position. Sie arbeitet überwiegend vergleichend: Ein Taster nimmt die Abweichung gegenüber einem Bezug ab, eine Anzeige macht sie sichtbar. Diese Kategorie bündelt die anzeigenden Messgeräte, die Tastmittel und die Bezugsflächen für die Prüfung.

Messuhren und Fühlhebelmessgeräte zeigen kleinste Wegunterschiede über einen tastenden Bolzen oder Hebel an und dienen dem Prüfen von Rund- und Planlauf, Höhenschlag und Maßdifferenzen. Taster und Kantentaster bestimmen an der Maschine Kanten und Bezugspunkte für die Bearbeitung. Mess-, Kontrollplatten und Prismen liefern die ebene oder prismatische Bezugsfläche, auf der gemessen und aufgespannt wird.

Im Unterschied zur reinen Längenmesstechnik, die ein Maß direkt ermittelt, geht es hier um Abweichungen von einer Soll-Form oder -Lage. Achtet auf Messbereich, Auflösung der Anzeige und die Güte der Bezugsfläche passend zur Prüfaufgabe.