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Über Plombendrähte

Plombendraht ist der dünne, oft verdrillte Draht, der eine Versiegelung trägt: Er wird durch die Ösen oder Bohrungen des zu sichernden Objekts und durch die Plombe gefädelt, dann verpresst die Plombenzange die Plombe und schließt damit den Draht ein. So entsteht eine geschlossene Schlaufe, die sich ohne Zerstörung der Plombe nicht mehr lösen lässt. Üblich sind verzinkter Stahl- oder Eisendraht, mehrdrähtig verdrillte Ausführungen für höhere Reißfestigkeit sowie Kunststoffvarianten; die Wahl hängt von Beanspruchung und Umgebung ab. Eingesetzt wird er beim Sichern von Zählern, Schränken, Ventilen und Transportverschlüssen. Im Unterschied zur Plombe (Verschlusskörper) und zur Plombenzange (Werkzeug) ist der Draht der verbindende Träger. Achtet auf eine zu Plombe und Öse passende Drahtstärke, damit sich der Draht sauber führen und sicher einschließen lässt.