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Schmiedezangen
Schmiedezangen halten das glühende Werkstück beim Schmieden sicher fest – an der Esse, beim Transport zum Amboss und während des Schlagens. …
Über Schmiedezangen
Schmiedezangen halten das glühende Werkstück beim Schmieden sicher fest – an der Esse, beim Transport zum Amboss und während des Schlagens. Die langen Schenkel bringen Abstand zur Hitze, das Maul umfasst den Rohling formschlüssig, damit er beim Hämmern nicht verrutscht oder herausspringt. Entscheidend ist die zum Werkstückquerschnitt passende Maulform: Ein Wolfsmaul greift unterschiedliche Formen vielseitig, eine Dornzange mit hohlem Maul hält Rundmaterial, Flachmaulzangen fassen Flachstahl, dazu kommen weitere Sonderformen für bestimmte Profile. Geschmiedet aus zähem Werkzeug- oder Federstahl, halten sie hoher mechanischer und thermischer Belastung stand. Wer sicher schmieden will, wählt das Maul passend zum Material – ein sattes, formschlüssiges Fassen ist hier eine Frage der Arbeitssicherheit, weil mit glühendem Stahl gearbeitet wird. Für die Werkstatt abseits der Esse sind dagegen Greif- oder Mechanikerzangen gedacht.