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Über Kegelstifte

Kegelstifte sind massive Stifte mit einer Verjüngung von 1:50, die in eine passend geriebene Kegelbohrung getrieben werden. Durch den Konus klemmen sie selbsthemmend und sitzen spielfrei und präzise, lassen sich aber durch Austreiben von der schmalen Seite wieder lösen - ideal für genaue, wiederholbar herstellbare und doch demontierbare Verbindungen. Eingesetzt werden sie zum Zentrieren, Ausrichten und Sichern von Bauteilen im Maschinen-, Werkzeug- und Vorrichtungsbau, etwa zum Festlegen von Naben, Hebeln, Kupplungen und Lagern auf Wellen oder zum genauen Positionieren von Gehäuseteilen. Die gängige Bauform entspricht DIN 1 (ISO 2339); Material ist meist Stahl, für korrosive Umgebungen Edelstahl. Voraussetzung ist eine konisch geriebene Bohrung, weshalb der Aufwand höher ist als bei zylindrischen Aufnahmen - dafür ist der Sitz besonders genau und lösbar. Im Unterschied zum Zylinderstift mit gleichbleibendem Durchmesser zentriert sich der Kegelstift über seinen Konus und lässt sich leichter wieder entnehmen; gegenüber Kerb- und Spannstiften ist er auf höchste Passgenauigkeit ausgelegt. Achtet auf Kegeldurchmesser, Länge und Toleranz passend zur Bohrung.