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Über Höhensicherungsgeräte

Höhensicherungsgeräte (HSG) sind mitlaufende Auffanggeräte nach EN 360 und Teil der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSA Kategorie III). Das Verbindungsmittel – ein Seil, Gurtband oder Stahlseil – läuft beim Auf- und Absteigen frei mit und blockiert bei einem Sturz schlagartig, sodass der Fall nach wenigen Zentimetern aufgefangen wird; viele Geräte besitzen einen integrierten Bandfalldämpfer, der die Fangstoßkräfte zusätzlich reduziert. Das HSG wird über Kopf an einem geeigneten Anschlagpunkt befestigt und mit dem Auffanggurt verbunden. Im Gegensatz zum Dreibaum, der nur das tragende Gestell stellt, ist das HSG das aktive Bauteil, das den Sturz tatsächlich auffängt. Achtet bei der Auswahl auf die Seillänge bzw. den Auszug, die zulässige Nutzlast, das Gehäuse- und Seilmaterial (Kunststoff, Stahl) sowie auf Modelle mit Rettungshubeinrichtung für die Bergung aus Schächten. Geräte mit Eignung für den horizontalen Einsatz und scharfe Kanten sind entsprechend gekennzeichnet. Wie jede Absturz-PSA ist das HSG mindestens alle zwölf Monate sachkundig zu prüfen.