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Über PSA gegen Absturz

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) sichert überall dort, wo bei Arbeiten in der Höhe ein Sturz droht – auf Dächern, Gerüsten, Steigleitern oder bei der Montage. Sie gehört zur PSA-Kategorie III und schützt vor lebensgefährlichen Risiken; Auswahl, Unterweisung und eine jährliche Prüfung durch eine sachkundige Person sind deshalb Pflicht. Ein vollständiges System nach EN 363 besteht immer aus mehreren aufeinander abgestimmten Bauteilen: einem Auffanggurt (EN 361), Verbindungsmitteln (EN 354) mit Falldämpfer (EN 355), Höhensicherungsgeräten (EN 360) oder mitlaufenden Auffanggeräten (EN 353-1/-2), Verbindungselementen wie Karabinern (EN 362) sowie einem tragfähigen Anschlagpunkt (EN 795). Grundsätzlich unterscheidet man drei Systeme: das Rückhaltesystem hält euch von der Absturzkante fern, das Auffangsystem fängt einen freien Fall kontrolliert ab, und die Arbeitsplatzpositionierung (EN 358) hält die Hände für die Arbeit frei. Wichtig sind dabei ausreichend Freiraum unter dem Anschlagpunkt und ausschließlich vom Hersteller freigegebene Kombinationen. In dieser Übersicht findet ihr alle Bereiche der Absturzsicherung – von Auffang- und Haltegurten über Höhensicherungs- und Auffanggeräte, Verbindungsmittel und Rettungsausrüstung bis hin zum passenden Zubehör und sicheren Transportlösungen.