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Über Weichlötgarnituren

Weichlötgarnituren sind Sets für das Weichlöten, also das Löten bei Arbeitstemperaturen unter 450 °C mit weichem Lot (z. B. auf Zinnbasis). Weichlötverbindungen sind dicht und gut leitend, aber weniger fest belastbar als Hartlötstellen – ideal für Kupferrohre in der Heizungs- und Sanitärtechnik (außerhalb tragender Anwendungen), Klempner- und Spenglerarbeiten an Blech sowie Elektro- und Installationsaufgaben. Typisch enthält eine Garnitur einen Gasbrenner oder Lötkolben mit passenden Einsätzen, oft mit Propan als Brenngas, da die benötigten Temperaturen moderat sind. Für die Auswahl zählen eine zur Bauteilgröße passende Wärmeleistung, geeignete Brenner- oder Kolbeneinsätze und die Handhabung an beengten Stellen. Anders als Hartlötgarnituren arbeiten Weichlötsets bei niedrigeren Temperaturen; gegenüber kombinierten Garnituren sind sie ganz aufs Weichlöten zugeschnitten. Das passende Weichlot und Flussmittel richtet sich nach Werkstoff und Einsatz.