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Über Schleifkappen

Schleifkappen sind kegel- oder zylinderförmige Schleifhülsen, die über einen Gummiträger (Schleifkappenträger) gezogen und im Geradschleifer eingesetzt werden, um Bohrungen, Innenkonturen und schwer zugängliche Stellen zu schleifen und zu entgraten. Die kegelige Form arbeitet sich gut in spitze Winkel und Übergänge, die zylindrische bearbeitet gerade Wände und Durchbrüche. Erhältlich sind sie in unterschiedlichen Körnungen mit Korund oder Siliziumkarbid – grob zum Entgraten und Verputzen, fein für ein sauberes Finish an Stahl, Edelstahl, Guss und NE-Metallen. Schleifkappen sind ein Verbrauchsmittel: Sie werden nach Verschleiß gewechselt, während der Träger im Einsatz bleibt – das hält die Kosten pro Schliff niedrig. Beim Kauf ist wichtig, dass Form und Durchmesser der Kappe zum vorhandenen Schleifkappenträger passen. Typische Einsätze sind der Werkzeug- und Formenbau, das Entgraten von Querbohrungen und die Nacharbeit an Gussteilen. Anders als die Schwesterkategorie Schleifkappenträger, die nur die Aufnahme bereitstellt, ist die Schleifkappe das eigentliche Schleifmittel.