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Über Kneifzangen

Kneifzangen – auch Beißzangen genannt – haben rundlich geformte, gehärtete Schneidbacken am Kopf, mit denen man Nägel, Draht, Klammern und Krampen dicht an der Oberfläche abzwickt. Weil die Schneide vorn und quer zum Griff sitzt, kommt man bündig ans Material und kann eingeschlagene Nägel zusätzlich fassen und herausziehen – klassisches Werkzeug in Bau, Holz, Tischlerei und beim Abbruch. In dieselbe Gruppe gehören Monierzangen (Rödelzangen) für den Stahlbeton- und Bewehrungsbau: Sie verdrillen mit einer Spitze oder Rolle den Rödeldraht, der Moniereisen an den Kreuzungspunkten zusammenhält, und können den Draht anschließend abkneifen. Im Unterschied zu Seiten- und Vornschneidern, die auf saubere, feine Drahtschnitte ausgelegt sind, packt die Kneifzange kräftiger und gröber zum Abzwicken und Nägelziehen. Auf induktiv gehärtete Schneiden und ein spielfreies Gelenk kommt es an.