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Über Anzugsbolzen

Anzugsbolzen – auch Spannbolzen genannt – werden hinten in eine Steilkegel-Werkzeugaufnahme (etwa SK 40 oder SK 50) eingeschraubt: Der Spannsatz der Maschinenspindel greift den Bolzen und zieht die Aufnahme fest und wiederholgenau in den Kegel der Spindel. Damit sitzt der Werkzeughalter sicher und rundlaufgenau, was die Voraussetzung für maßhaltiges Bohren und Fräsen ist. Bauform und Gewinde sind genormt und müssen zur Spindel und zum Spannsatz passen – gebräuchlich sind Ausführungen nach Normen wie DIN 69872. Bei der Auswahl entscheiden Kegelgröße, Bolzenform und das System der Maschine. Als sicherheitsrelevantes Verschleißteil sollten Anzugsbolzen passend und in gutem Zustand sein. Anders als Spannzangen oder Spannmuttern, die das Werkzeug im Halter fixieren, verbindet der Anzugsbolzen den Halter mit der Maschinenspindel.