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Über Außeneckenkellen

Außeneckenkellen sind Eckenkellen für vorspringende Kanten, mit denen sich Außenecken in Putz, Spachtelmasse und Trockenbau in einem Zug sauber ausformen und glätten lassen. Die fest abgewinkelte Form führt beide Schenkel der Kante gleichzeitig und erzeugt eine exakte, gratfreie Außenkante – etwa an Wandvorsprüngen, Stürzen, Pfeilern und Laibungskanten. Eingesetzt werden sie beim Verputzen, beim Verspachteln von Gipskartonkanten und beim Glätten von Außenkanten; im Wärmedämm-Verbundsystem helfen sie zudem, Armierungsgewebe und Kantenschutzprofile sauber anzudrücken. Das Gegenstück für einspringende Kanten ist die Inneneckenkelle. Das Blatt besteht meist aus gehärtetem oder rostfreiem Stahl, der Griff sorgt für gleichmäßigen Druck auf beide Schenkel. Achtet auf einen exakten, formstabilen Winkel, plane Schenkelflächen und einen fest sitzenden Griff.