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Über Sicherungsscheiben

Sicherungsscheiben sollen Schraubverbindungen gegen selbsttätiges Lösen durch Erschütterung und Vibration sichern. Sie erzeugen zwischen Schraubenkopf oder Mutter und Bauteil eine zusätzliche Reibung oder Verkrallung, die das Losdrehen erschwert. Verbreitete Bauformen sind der Federring (etwa DIN 127), der mit seiner Federkraft wirkt, die Zahn- bzw. Fächerscheibe (DIN 6797 und DIN 6798) mit Zähnen, die sich in die Auflage und den Kopf graben, sowie die federnde Spannscheibe nach DIN 6796 für höhere Vorspannkräfte. Eingesetzt werden sie im Maschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbau und überall, wo Verbindungen Schwingungen ausgesetzt sind. Material ist meist Federstahl, für korrosive Umgebungen Edelstahl. Welche Sicherung sinnvoll ist, hängt von Belastung, Werkstoff und Auflage ab; bei sicherheitsrelevanten und hoch dynamisch belasteten Verbindungen kommen je nach Vorgabe zusätzlich Klebesicherung oder Sperrzahn- und Keilsicherungssysteme zum Einsatz. Im Unterschied zur glatten Unterlegscheibe steht hier die Sicherungsfunktion im Vordergrund. Achtet auf Größe und Bauform passend zu Schraube, Auflage und Beanspruchung.