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Über Sechskantsicherungsmuttern

Sechskantsicherungsmuttern sind selbstsichernde Muttern mit einem Klemmteil – meist einem Polyamidring im Mutternkopf –, das sich beim Aufschrauben an das Gewinde presst und ein selbsttätiges Lösen durch Vibration und Erschütterung verhindert. Sie ersetzen zusätzliche Sicherungselemente wie Federringe und halten Verschraubungen auch unter dynamischer Belastung zuverlässig. Gängig ist die niedrige Form nach Normen wie DIN 985 in verzinktem Stahl und in Edelstahl. Typische Einsätze sind Maschinen, Fahrzeuge, Anhänger und alle Verbindungen, die rütteln oder schwingen. Anders als die Kronenmutter braucht die Sicherungsmutter keinen Splint, der Polyamidring übernimmt die Sicherung. Da das Klemmteil beim Lösen verschleißt, sollten gebrauchte Sicherungsmuttern in der Regel ersetzt werden.