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Über Schwerlastanker

Schwerlastanker sind mechanische Spreizanker für die Befestigung höchster Lasten in Beton und Vollbaustoffen. Über eine Spreizhülse oder einen Spreizkonus verkrallen sie sich beim Anziehen kraftschlüssig im Bohrloch und übertragen so große Zug- und Querkräfte sicher in den Untergrund. Eingesetzt werden sie dort, wo es auf hohe Tragfähigkeit und Sicherheit ankommt: bei Maschinen und Anlagen, Stahlbau, Stützen, Trägern, Geländern, Konsolen und tragenden Konstruktionen. Viele Schwerlastanker tragen eine bauaufsichtliche Zulassung (ETA) für definierte Lastfälle, teils auch für gerissenen Beton, Brandschutz oder Erdbebenzonen. Material und Oberfläche reichen von galvanisch verzinktem Stahl bis Edelstahl für korrosive Umgebungen. Im Unterschied zu chemischen Hochleistungsankern wie dem Highbondanker arbeiten mechanische Schwerlastanker über Spreizung statt über Verbund; sie sind sofort belastbar, brauchen aber etwas größere Rand- und Achsabstände. Entscheidend für die Tragfähigkeit sind Bohrdurchmesser, Setztiefe, Abstände und die Einhaltung der Zulassung. Achtet auf Durchmesser, Klemmdicke und die für euren Lastfall freigegebene Ausführung.