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Über Klebstoffe

Klebstoffe verbinden Werkstoffe stoffschlüssig, indem sie zwischen den Fügeteilen aushärten und Kräfte flächig übertragen – anders als Dichtstoffe, die in erster Linie Fugen verschließen. Welcher Kleber passt, entscheidet sich nach Werkstoff, Belastung, Spaltfüllung und Aushärtezeit, und genau danach gliedert sich diese Kategorie. Sekundenkleber härten in Sekunden aus und eignen sich für kleine, gut passende Fügestellen. Montage- und Konstruktionskleber übertragen hohe Lasten und ersetzen oft Schraube oder Nagel, etwa bei Paneelen, Sockelleisten und Bauteilen. Zwei-Komponenten-Kleber wie Epoxidharz mischen Harz und Härter und erreichen sehr hohe Festigkeiten, auch bei Metall und schwierigen Materialien. Leime sind die klassische Wahl für Holzverbindungen, Kontaktkleber verbinden großflächig Gummi, Laminat und Beläge, und Dispersions- sowie lösemittelfreie Kleber bieten emissionsarme Alternativen. Hinzu kommen Hobby- und Alleskleber für leichte Arbeiten sowie Klebhilfsmittel rund ums Verarbeiten. Wichtig ist immer eine saubere, tragfähige Oberfläche; schwierige Untergründe brauchen vorab einen Haftvermittler. Die passende Klebstoffart mit ihren Eigenschaften findet sich in den Unterkategorien. Geht es ums dauerhafte Abdichten von Fugen, sind Dichtstoffe die richtige Wahl.