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Über Zweikomponentenklebstoffe

Zweikomponentenklebstoffe bestehen aus Harz und Härter, die vor dem Auftragen im vorgegebenen Verhältnis gemischt werden und anschließend durch chemische Reaktion aushärten. Am verbreitetsten sind Epoxidharzkleber, die für sehr hohe Festigkeiten, gute Spaltfüllung und eine vom Untergrund unabhängige Aushärtung bekannt sind. Sie verbinden anspruchsvolle Werkstoffe wie Metall, Stein, Keramik, Glas und viele Kunststoffe dauerhaft und belastbar und eignen sich für tragende Verklebungen ebenso wie für Reparaturen. Je nach Typ unterscheiden sich Topfzeit und Aushärtedauer: schnelle Systeme sind in Minuten handfest, langsamere bleiben länger korrigierbar und erreichen oft noch höhere Endfestigkeiten. Da nach dem Anmischen nur eine begrenzte Verarbeitungszeit bleibt, werden meist kleinere Mengen angerührt; das richtige Mischungsverhältnis ist entscheidend für die volle Festigkeit. Geht es um schnelle Kleinklebungen ohne Mischen, sind Sekundenkleber die bessere Wahl; für formbare, knetbare Reparaturen eignen sich Repairsticks.