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Wellendichtringe
Wellendichtringe – auch Radial-Wellendichtringe oder Simmerringe genannt – dichten rotierende Wellen radial ab: Sie sitzen in der Gehäusebohrung, und ihre federvorgespannte Dichtlippe läuft öldicht auf der Welle. …
Über Wellendichtringe
Wellendichtringe – auch Radial-Wellendichtringe oder Simmerringe genannt – dichten rotierende Wellen radial ab: Sie sitzen in der Gehäusebohrung, und ihre federvorgespannte Dichtlippe läuft öldicht auf der Welle. So halten sie Öl und Fett im Getriebe, im Motor oder im Lagergehäuse zurück und sperren gleichzeitig Staub, Schmutz und Spritzwasser aus. Gängige Bauformen nach DIN 3760 sind Form A mit gummiertem Außenmantel und Form AS mit zusätzlicher Staublippe; die Werkstoffe reichen von NBR für normale Mineralöle bis FKM (Fluorkautschuk) für höhere Temperaturen und aggressive Medien. Wichtig für die Auswahl sind Wellendurchmesser, Bohrungsdurchmesser und Breite (d×D×b), die Drehzahl und das abzudichtende Medium. Als öldichte Radialdichtung sind sie die richtige Wahl, wo Schmierstoff sicher im Inneren bleiben muss – im Unterschied zum V-Ring, der axial von außen gegen Verschmutzung dichtet.